Vorbehandlung

Vor der eigentlichen Beschichtung mit Pulverlack müssen die Werkstücke vorbehandelt werden, um eine gute
und gleichmäßige Haftung des Pulverlackes und die angestrebte Korrosionsbeständigkeit zu erreichen.

Dies kann in Abhängigkeit von den späteren Einsatzbedingungen eine intensive Reinigung oder aber das
Aufbringen einer sogenannten Konversionsschicht wie die Phosphatierung, Verzinkung oder die Chromatierung
sein. Aufgrund zunehmender gesetzlicher Einschränkungen für chromhaltige Schichten werden alternative
Vorbehandlungsmethoden wie das alternative Chromatieren bedeutender.

In unserer Anlage ist eine automatisierte und abwasserfreie Vorbehandlung integriert, die vor dem eigentlichen
Beschichtungsvorgang

• eine Heißentfettung

• eine intensive Spülung mit entsalztem Wasser und die unmittelbar danach durchgeführte

• Trocknung mit turbulenter Warmluft gewährleistet.

In einem weiteren, vorgelagerten Arbeitsgang wird eine Grundierung aufgetragen und im Heißluftofen vernetzt.
Insbesondere für den Außeneinsatz Ihrer Produkte ist ein erhöhter Korrosionsschutz erforderlich, der häufig eine
intensivere Vorbehandlung erforderlich macht. Auch für den Inneneinsatz sollte diese Option geprüft werden da
hierdurch eine höhere Qualität erreicht wird.

 

Als Alternative oder Ergänzung zum höheren Korrosionsschutz bieten wir Ihnen
verschiedene Schutzverfahren an.

Das Dryzink-Verfahren erzielt durch einen Anteil von 70% an metallischem Zink im Pulverlack eine kathodische
Schutzwirkung. Dieses Verfahren wird vor allem für Metallfassaden und im Stahlbau eingesetzt.

 

Beim Protective-Verfahren wird der erhöhte Korrosionsschutz durch intensive Benetzung des Untergrundes und
einer sehr hohen Porendichte des Pulverlacks erreicht.

 

Durch eine thermochemische Reaktion erreicht man beim alternativen Chromatieren eine Passivierung der Metall-
oberflächen und damit einen zusätzlichen Korrosionsschutz.

 

Lassen Sie sich beraten!